Kleine Thermen

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Wellness in der Antike

In Cambodunum bezog der Statthalter der römischen Provinz Raetien einen repräsentativen Bau neben dem Forum. Angrenzend an diesen Palast entstanden um 50 nach Christus die Kleinen Thermen. Sie dienten als private Badeanlage für ihn, seinen Stab und seine Gäste. Zwei Generationen später aber verlegte der Provinzstatthalter seinen Sitz nach Augusta Vindelicum/Augsburg. Die Palastanlage von Cambodunum diente fortan als Gästehaus.

Auch die zugehörigen Kleinen Thermen wurden umgebaut und erhielten eine öffentliche Latrine.

2000 Jahre später präsentieren sich die originalen Überreste der antiken Badeanlage in einem Schutz- und Ausstellungsbau. Originalfunde aus den Ausgrabungen geben einen Einblick in die antike „Wellness-Kultur“.

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Kleine Thermen Illustration: © White and Friends I Foto: Roger Mayrock, © Kulturamt Kempten

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