Do 27. Juni 2021, Abend

Armenian Spirit

Foto: Gernot GleissArmenian Spirit, Foto: Gernot Gleiss

Besetzung

  • Karen Asatrian (Komponist, JazzPianist)
  • Rita Movsesian (Vocals)
  • Ante Jurinović (Bass)
  • Wolfgang Puschnig (Alt-Sax)
  • Emmanuel Hovhannisyan (Duduk, Zurna)
  • Juan Carlos Sungurlian (Oud, Bouzouki)
  • Reinhardt Winkler (Drums,  Percussion)

Über Armenian Spirit

Avantgarde – Folk – Jazz

„Armenian Spirit“ musikalisch einzuordnen ist eine Herausforderung, man müsste fast eine eigene Kategorie erfinden, um dieses Ensemble treffend charakterisieren zu können. Ethno‐Jazz? Weltmusik? Multi‐Kulti‐Band? Mögliche Umschreibungen, die jedoch den facettenreichen Klang von „Armenian Spirit“ verkürzt erfassen würden. Ausgangspunkt ist die Seele der armenischen Musik, die für den Mastermind des Ensembles, Karen Asatrian, eine nicht versiegende Quelle von überraschenden Inspirationen ist.

Er ist Armenier, lebt aber jetzt in Österreich. Auch die Sängerin, Rita Movsesian, hat armenische Wurzeln ebenso wie Juan Carlos Sungurlian, der Oud und Bouzouki‐Spieler. Schließlich darf in einem solchen Ensemble das für Armenien typische Holzblasinstrument Duduk nicht fehlen, es wird von Emmanuel Hovhannissyan gespielt. Er ist gerade dabei, in die Fußstapfen den berühmten Altmeisters Djivan Gasparyan zu treten und der einzige aus dem Ensemble, der selbst in Armenien, in der Hauptstadt Yerevan, zu Hause ist.

Sie alle haben armenische Wurzeln, haben jedoch in der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Kulturen musikalisch ihre eigenen Wege (siehe Biographien) des Ausdrucks gefunden. Das macht schließlich diesen spezifischen Spirit aus: Offen sein für Anregungen aus anderen Kulturkreisen und Stilrichtungen, sich von ihnen inspirieren lassen und die eigene musikalische Tradition, die einem geprägt hat, neu und zeitgemäß interpretieren. Gerade auf dem Hintergrund der Geschichte Armeniens, die viele in die Diaspora getrieben hat, hat das eine identitätsstiftende Wirkung, ohne andere auszugrenzen.

Selbstverständlich daher, dass diesem Ensemble auch Nicht‐ Armenier angehören wie der Saxophonist Wolfgang Puschnig, der Bassist Ante Jurinovic und der Drummer Reinhardt Winkler. So bringt „Armenian Spirit“ Menschen zusammen, die ihre Begeisterung für Offenheit, Transkulturalität und Liebe zur Musik miteinander teilen.

Sie kamen 2003 das erste Mal zusammen. Jeder und jede der Gruppe kann auf einen eigenen musikalischen Werdegang und Erfahrungen innerhalb und außerhalb Armeniens zurück blicken, die sie miteinander in das Ensemble einbringen und so zum spezifischen Sound von ARMENIAN SPIRIT beitragen. Er wird gespeist von klassischen Elementen, übernimmt vielfach die Rhythmik des Jazz und widmet sich Themen aus der armenischen Musiktradition, u.a. Volksliedern, wie sie z.B. vom berühmten Komitas gesammelt wurden. Daraus werden kraftvolle und zugleich zärtliche Erkundungsreisen in ferne und nahe Musikwelten, getragen von melancholischen und zugleich lustvollen Harmonien und gesteuert vom Komponisten, Pianisten und Sänger Karen Asatrian, aus dessen „Feder“ diese kulturübergreifenden Meisterwerke entstehen.

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