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Do 18.06.2020 I 19 Uhr (Einlass ab 18.45 Uhr) I Archäologischer Park Cambodunum – Kleine Thermen I Eintritt frei

LUXURIA – Römischer Wohnluxus damals und heute

"Vortrag zur Antike" von Dr. Astrid Fendt

Marmor, Mosaiken, Wandgemälde – auch die alten Römer umgaben sich in ihren Häusern und Villen gerne mit luxuriösen Materialien und aufwendiger Dekoration. Beim Hausbau verwendete, hochwertige Materialien und angewandte Spezialtechniken stellten immer schon einen Aspekt von luxuria dar. Der Vortrag am Donnerstag, 18. Juni 2020 von Dr. Astrid Fendt geht dem römischen Wohnluxus in Museumsbauten des 19. und 20. Jahrhunderts nach. Das 1840-48 errichtete Pompejanum in Aschaffenburg und die 1974 eröffnete Getty-Villa in Kalifornien zitieren beide römische Häuser und deren Ausstattungsluxus, nämlich die Casa dei Dioscuri in Pompeji und die Villa dei Papiri in Herculaneum. Die Bauherren der beiden Museen, König Ludwig I. von Bayern und der amerikanische Milliardär J. Paul Getty, verwirklichten in ihren Museumsgebäuden den Aspekt der römischen luxuria mittels hochwertiger Baumaterialien und aufwendiger traditioneller Handwerkstechniken.

Dr. Astrid Fendt ist Klassische Archäologin und Kunsthistorikerin. Seit 2012 ist sie Kuratorin an den Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek in München. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an diversen Projekten in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin beteiligt.

Geboren in Kempten im Allgäu arbeitete sie nach ihrer Schulzeit am Allgäu Gymnasium bei der Allgäuer Zeitung als Redakteurin. Es folgte eine Ausbildung zur Steinbildhauerin bei der Firma Dr. Michael Pfanner in Scheidegg und München. Daran schloss sie das Studium der Klassischen Archäologie, Kunstgeschichte und Alten Geschichte in München, Leipzig, Berlin und Bielefeld an.


Aufgrund der Abstandsregelungen und des Hygienekonzeptes ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zuglassen. Um Voranmeldung unter museen@kempten.de wird gebeten.

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