8.11.2022

Römisches Glaubensprinzip

Die römische Religion basierte auf dem Prinzip „do ut des“ – „Ich gebe, damit du gibst“.


Rekonstruktionszeichnung Tempelbezirk von Cambodunum und Nachgestellte Szene: Priester bei Opfergabe

Für alles, was man sich von den Göttern wünschte, brachte man ihnen ein entsprechendes Opfer dar – etwa für eine sichere Reise, gute Geschäfte oder die Heilung von einer Krankheit.

Dabei mussten die Rituale exakt nach den vorgegebenen Regeln ablaufen, um als wirksam zu gelten. Nur eine ordnungsgemäß durchgeführte Verehrung der Gottheiten sicherte die sogenannte „pax deorum“, den Frieden zwischen Menschen und Göttern.

Der Gallorömische Tempelbezirk in Cambodunum war das Zentrum der privaten Religionsausübung. Hier verehrten die Menschen nicht nur römische Götter, wie Herkules und Merkur, sondern auch einheimische Gottheiten wie Epona, die keltische Gottheit der Pferde und Stallknechte.

Tipp!
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Rekonstruktionszeichnung Gallorömischer Tempelbezirk: Roger Mayrock